Der Raspberry Pi ist da

Vor ein paar Tagen hatte ich mir einen kleinen, sehr preiswerten Computer bestellt: einen Raspberry Pi 3.

In den Anfängen war das gute Stück, zumindest hier in Deutschland, eher was für Elektroniktüftler, die mit dem Computer elektronische Steuerungen realisieren wollten oder ein Mediacenter aufbauten. Ursprünglich war der Gedanke aber, dass man eine sehr preiswerte Variante von Computer für Schüler und Studenten zur Verfügung stellt, damit diese das Programmieren erlernen können. Dieser Grundgedanke ist für die weitere Entwicklung des Online-Geschehens und der Entwicklung von weiterer Software in der Zukunft aus mener Sicht sehr wichtig. Und: Nicht jeder, weder in Deutschland noch in den USA oder sonstwo auf der Welt, ist in der Lage mehrere Hundert Euro oder Dollar für einen normalen PC oder ein normales Notebook auszugeben.

Der Raspberry Pi ist in der Grundausstattung für 25 US-Dollar zu erwerben. Mittlerweile gibt es Weiterentwicklungen und Bundles, so dass die Preise natürlich angezogen haben, aber immer noch im Rahmen liegen. Ok, das sagte einer, der in der sogenannten Ersten Welt lebt. Selbst 50 US-Dollar sind in vielen Staaten auf dieser Welt sehr viel Geld.

Ich für meinen Teil hatte mich für ein Bundle entschieden. Dieses Bundle für ca. 85 Euro beinhaltet folgendes:

  • Platine des Raspberry Pi 3
  • ein Gehäuse für die Patine
  • eine 32-GB-SD-Karte mit vorinstalliertem Noobs
  • einen Netzstecker für das deutsche Stromnetz und für das amerikanische Stromnetz
  • zwei Kühlkörper für die Chips, wenn die Platine ins Gehäuse eingebaut wird
  • HDMI-Kabel
  • HDMI-auf-DVI-Adapter
Das Raspberry-Pi-3-Bundle

Mit dieser Ausstattung ist ein Betrieb des Raspberry Pi fast möglich. Es fehlt aber noch etwas. Und zwar:

  • USB-Tastatur
  • USB-Maus
  • Bildschirm

Sobald Tastatur und Maus zur Verfügung stehen könnte es losgehen. Aber ich habe keinen zweiten Bildschirm mit HDMI-Anschluss. An meinem Hauptrechner ist ein entsprechendes Gerät angeschlossen, aber das will ich ja nicht für den Raspberry Pi verwenden. Ein zweiter Bildschirm, der am Test-PC hängt, hat nur einen VGA-Anschluss. Also musste ich mir zunächst einen Adapter HDMI-auf-VGA besorgen. Die Lieferung ist auf dem Weg und wird bald bei mir eintreffen. Dann kann ich mit dem Raspberry Pi loslegen.

Wenn ich das aber in der Form mache, dann habe ich für den Test-PC keinen Bildschirm mehr. Das ist natürlich verschmerzbar, aber auch nicht so gut. Darum habe ich mir für den Raspberry Pi noch einen kleinen 7-Zoll-Touchscreen besorgt, mit dem ich auf Dauer mit dem Kleincomputer arbeiten will. Was ich machen möchte, weiß ich noch nicht so ganz genau.

Eine erste Anwendung könnte sein, dass ich meinen Desktop-PC, den ich oftmals zu Testzwecken verwende, von der ZDF-Mediathek befreie. Wenn ich in meinem Arbeitszimemr bin möchte ich meist nicht auf meine Dokumentationssendungen verzichten. Die schaue ich für mein Leben gern, auch die vielen Wiederholungen. Damit blockiere ich mich oftmals selber. Also könnte doch der Raspberry Pi diese Aufgabe übernehmen. Smilie

Wer sich mit dem Raspberry Pi beschäftigt, beschäftigt sich auch schnell mit einer Programmiersprache, die auf kleinen Ding genutzt wird. Es ist Python. In ersten Anfängen habe ich mich auch schonmal mit dieser Programmiersprache in der Version 3 beschäftigt. Vielleicht schaffe ich ja jetzt ein bisschen was mehr, da ich endlich eine Anwendung bzw. ein Anwendungsgebiet dafür habe.

Bis zum kommenden Wochenende wird der notwendige HDMI-Adapter sowie der Touchscreen vorliegen. Tastatur und Maus werden nebenbei besorgt, so dass ich spätestens am kommenden Wochenende in die Raspberry-Pi-Welt einsteigen kann. Smilie


Der Blogartikel (242) wurde in der Kategorie Raspberry Pi erstellt am: 2016-12-04 13:35:30




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