Die Auferstehung des Powerlans

Vor ein paar Tagen war meine kleine Internetwelt zusammengebrochen. Aus einem mir bislang unerklärlich Vorgang heraus war das Internet über Powerlan in meinem Arbeitszimmer nicht mehr verfügbar. Und mit diesem Umstand ging mal wieder ein Ausfall des Internets durch meinen Kabelanbieter einher. Dieses alles führte dann zur Totalverweigerung von Powerlan. Selbst andere Powerlan-Adapter quittierten den Dienst, wenn sie nicht in einer Steckerleiste gemeinsam Platz fanden.

Fast schon war ich gewillt klein beizugeben und mit Sack und Pack ins Wohnzimmer zu ziehen. Ich brauche meinen Arbeitsplatz zu Hause mit Internetzugang. Da auch WLAN in meinem Zimmer nur unzureichend funktioniert, wäre das die letzte Möglichkeit gewesen. Als einzige Maßnahme blieb mir nur noch dafür zu sorgen, dass im Haus endlich mal vernünftige Steckdosen installiert werden. Ggfs. war hier der Grund für den Ausfall der Powerlans zu suchen.

Für das Wochenende konnte ich einen Bekannten gewinnen, einen Fachmann in Sachen Elektriktrik, und so hatte ich beste Hoffnung, dass es mit dem Internet in meinem Arbeitszimmer auch wirklich wieder was wird. Zunächst stand es an, dass die bisherigen Powerlans sich zumindest in der selben Steckerleiste wieder miteinander verbanden. Das taten sie nämlich auch nicht mehr. Dabei wurde mir dann durch den Kollegen bewusst, dass ich auf diese Sache auch hätte selber kommen können: Lese die Beschreibungen im Internet vom Hersteller zu dem Produkt!

Das wurde denn auch getan. Nach einigem Hin und Her waren die drei Powerlan-Adapter tatsächlich wieder miteinander verbunden. Ein Test im Wohnzimmer zeigte, dass auch wieder Internet möglich war, wenn einer der Adapter nicht in der selben Steckerleiste steckte. Und tatsächlich, es ging. Voll darauf vertrauend, dass nun auch im Arbeitszimmer das Internet wieder verfügbar sei, wurde die Treppe erklommen und alles neu installiert. Und schwupps war es da, das Internet. Aber: sehr langsam.

Nach einigen weiteren Versuchen, die genaue Abfolge habe ich nicht behalten und ist auch nicht wichtig, war es dann so, dass oben im Arbeitszimmer nichts mehr ging. Kein Internet. Dabei konnten wir dann feststellen, dass die Verbindungsdiode nicht leuchtete. Also wieder runter und die zwei Adapter neu verbunden. Und dann wieder hoch, um dann festzustellen, dass das Internet da war, aber weiterhin sehr langsam. Und die Verbindungsleuchte blinkte unregelmäßig, was darauf hindeutete, dass immer wieder etwas die Verbindung der beiden Adapter, oben und unten, störte. Zu Testzwecken wurden die am Donnerstag neu erworbenen Adapter installiert und mit der wechselnden Anzeige von Grün auf Rot und wieder zurück war dann klar: hier stimmte was nicht, es gab Störungen in den Stromleitungen.

Letzter Ausweg vor dem Sprung durchs Fenster, um der Misere zu entgehen: Es musste eine andere erreichbare Steckdose genutzt werden, um festzustellen, ob der scheinbar schlechte Zustand weiterhin bleiben würde. Im Arbeitszimmer sind dre Steckdosen. Die beiden am Schreibtisch und eine etwas abgelegene direkt an der Zimmertür. Diese wurde nun mit dem Adapter bestückt und schon konnte man ahnen, dass es was werden wird. Die Verbindungsleuchte flackerte nicht wie wild. Ein gutes Zeichen? Als dann das Notebook angeschlossen und die Verbindung zum LAN hergestellt war, wurde sofort das Browserfenster aktualisiert und das Internet war in rasender Geschwindigkeit zurück. Potzblitz! Die beiden Steckdosen am Schreibtisch waren die Übeltäter. Wenn es nun eine gewesen wäre, so wir es zunächst angenommen hatten, nein, es waren beide Steckdosen, die irgendwie gestört waren. Und diese beiden Steckdosen sind noch nicht erneuert worden. Am kommenden Wochenende sind diese dann fällig und ich kann ausprobieren, ob das dann besser wird.

Es bleibt festzuhalten, dass eine zufällige Häufung von Umständen scheinbar das Chaos ausgelöst hatte. Zunächst war da wohl wieder einer der Powerlan-Aussetzer, die immer wieder beide Adapter betroffen hatten. Ich hatte das immer darauf geschoben, dass es immer Probleme mit dem Powerlan gibt. Sodann war tatsächlich mal wieder das Internet ausgefallen und, warum auch immer, hatten sich die Powerlans entbunden. Sie fanden nicht mehr zueinander. Das alles zusammen mit den anscheinend gestörten Steckdosen hat dann den Berg ins Rollen gebracht.

Einerseits ist es gut, dass es nun klar ist und das Problem nun insgesamt gelöst werden konnte, andererseits hat mich die Sache, was keiner ohne näheres Wissen verstehen kann, ziemlich zerrüttet. Für alles, was ich mache, benötige ich das Internet. Das Internet ist meine Kommunikationsplattform. Das hat so sein Gründe. Jedenfalls bin ich froh, dass ich nun wieder in Ruhe meinen Aktivitäten nachgehen kann.

Und ein herzliches Dankeschön an den Fachmann! Smilie


Der Blogartikel (248) wurde in der Kategorie Vermischtes erstellt am: 2016-12-11 21:09:38




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