Debian 9 Stretch ist da

Heute war mir danach endlich Debian 9 (Stretch) zu installieren. Was ich auf keinen Fall wollte war, dass ich mein bestehendes Debian 8.x nochmal mit einem Upgrade in Gefahr bringen wollte. Demnach musste etwas Neues und Frisches her. Und zwar eine SSD mit 1 GB sollte das neue Debian 9 aufnehmen und meinen Windows-Rechner beglücken. In einem anderen Artikel berichtete ich von den Umständen, um überhaupt noch mit einem einigermaßen sicheren Win7 arbeiten und meine Steuererklärung machen zu können.

Die Steuererklärung konnte ich am Mittag abschließen und somit brauchte ich die Windowsinstallation zunächst nicht mehr. Also die HDD mit Win7 aus dem Notebook ausgebaut und die frische SSD eingebaut. Flux die Netinst-CD eingelegt und schon konnte die Installation beginnen. Die verlief absolut reibungslos. Wie immer entschied ich mich für KDE als grafische Benutzeroberläche. Kurz hatte ich mit MATE geliebäugelt, aber das werde ich dann wohl irgendwann nachinstallieren.

KDE hat sich sehr verändert. Und zwar so, wie ich es mir nicht gewünscht hatte. Viele Icons sind nun, wie überall mittlerweile, sehr schlecht zu erkennen. Da werde ich viel Zeit investieren müssen, um wieder etwas herzustellen, was mir gefällt. Die Tendenz geht leider immer weiter dahin, dass man kaum noch Grenzen erkennen kann und alles wie ein heller Einheitsbrei aussieht. Naja, damit werde ich wohl leben müssen, denn Gnome3 gefällt mir ebenfalls von der Oberfläche her nicht. Vielleicht wird MATE doch wieder meine bevorzugte Oberfläche, denn mit Gnome2 bin ich Linuxer geworden und war von dem Teil schwer überzeugt.

Die mir wichtigen Programme sind mittlerweile auch installiert. Nun muss ich mich wohl mit PHP7 und MariaDB auseinandersetzen, denn diese sind in Debian 9 enthalten. Den Webserver habe ich noch nicht eingerichtet. Dieser Part kommt erst, wenn alles andere so läuft und aussieht wie ich es gerne hätte. Allerdings ist diese Art von Arbeit gänzlich anders zu bewerten wie das Gegrütze mit Windows. Bei Windows muss man erstmal in der Lage sein überhaupt etwas zu machen. Debian läuft von Anfang an.

Auf Dauer werde ich auf Debian 9 umsteigen müssen, denn die Wartung für Debian 8 läuft nicht unendlich. Sobald ich mich orientiert habe, werde ich umstellen. Zum Glück habe ich zwei baugleiche Notebooks von Acer, zwischen denen ich die jeweiligen Platten dann austauschen kann. Eine drittes Notebook lege ich mir natürlich nicht zu. In dieser Form bin ich flexibel und kann von Zeit zu Zeit auch meine Windowsinstallation pflegen, sollte ich mal einen Tag Zeit haben.

Sofern es etwas gibt, was interessant sein könnte, wird es hier veröffentlicht. Von einem reibungslosen Debian 9 zu berichten ist irgendwie nicht so prickelnd, da man es ja quasi unterstellen muss.


Der Blogartikel (260) wurde in der Kategorie Linux erstellt am: 2017-09-14 20:30:59




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