Radblog

Der RadBlog muss noch einige Zeit warten, denn in Sachen Rad und Radfahren hat sich bei mir, insbesondere in meiner Denkweise, einiges getan. Im Zuge meiner Interessen für die Energie-, Mobilitäts- und Verkehrswende, werde ich in den nächsten Monaten eine Entscheidung treffen wollen, die dazu führen kann, dass ich das Auto nur noch dann nutze, wenn es sich nicht umgehen lässt.

Das bedeutet, dass nicht nur in meiner Freizeit das Rad als Fortbewegungsmittel dienen könnte, sondern eben auch, um den Arbeitsweg zurückzulegen. Derzeit würde ich auf kürzester Strecke ca. 14 km fahren müssen, wobei mehr als die Hälfte durch Vorstadtstrukturen und entsprechend schlechten Radwegen mit großer Unfallgefahr führt. Die längere Strecke ist bis zu 18 km lang und somit schon eine Herausforderung. Diese Herausforderung nehme ich an, wenn ich

  • mich dazu enschließe, ein Pedelec zu kaufen.
  • mein Arbeitgeber es mir ermöglicht, im Homeoffice an mindestens 3 Tagen in der Woche zu arbeiten.

Meine Recherchen, insbesondere zur Verkehrswende, haben mich in diese Gedankenwelt getragen. Dazu kommt, dass ich das Autofahren immer mehr hasse. Es liegt wohl daran, dass ich früher viele Stunden im Stau gestanden und somit meine Zeit vertan habe. Dazu kommt, dass meine Augen nicht besser werden und ich viele Verkehrssituationen nicht mehr richtig bzw. schnell wahrnehmen kann. Das ist nicht nur für mich gefährlich, sondern eben auch für die anderen Verkehrsteilnehmer durchaus ein Gefährdungspotenzial.

Somit werde ich im RadBlog nicht nur über das Radfahren an sich berichten wollen, oder mal wieder die schlechten Radwege im Rhein-Kreis-Neuss sowie in den angrenzenden Städten (Mönchengladbach, Krefeld) oder im Kreis Viersen beschreiben, sondern mir auch so meine ganz privaten Gedanken in Sachen Verkehrswende und Mobilitätswende einhergehend mit der Energiewende machen. Für viele Menschen sind diese Themen heutzutage keine Themen, da die Bequemlichkeit wichtiger ist. Für die jetzt heranwachsende Generation, und für die kommenden, werden diese Themen von sehr großer Bedeutung sein. Es sei denn, man findet vor 2050 einen Weg der sich negativ verändernden Welt zu entfliehen und auf dem Mars etwas neues aufzubauen.

tbc am 31.12.2019

Die für Radfahrer und Fußgänger wichtigen Verkehrszeichen


Der angekündigte Radblog wurde heute erstellt und basiert auf einer WordPress-Installation. Das hat seine Gründe, die ich hier nicht näher darlegen möchte.

Ich bin selber gespannt, ob und wie ich diesen Blog füllen kann, denn mit den vielen Kilometern, die ich in diesem Jahr schon gefahren bin, haben sich auch viele Erlebnisse und Eindrücke ergeben.

Ab jetzt werde ich mehr davon berichten und hoffe, dass ich das ob meiner angefressenen Gesundheit auch wirklich durchhalten kann. Zum Glück ist das Radfahren davon nicht negativ beeinflusst - zumindest nicht im größeren Stile.

Der Radblog ist hier zu finden:

Unterwegs mit dem Pedelec

Jopii am 30.08.2020